Mein Jahresrückblick 2025: Mein Leben dreht sich um 180 Grad!

Bild von Marta Lara (Fotografin).
Bild von Marta Lara (Fotografin).

In diesem Jahr schreibe ich das 1. Mal einen Jahresrückblick und ich kann nur sagen: Was für ein Jahr! Was sich geändert hat? Sooo viel! In diesem Jahresrückblick 2025 findet Ihr somit einige Themen, die mich begleitet, herausgefordert, aber auch sehr glücklich gemacht haben, deswegen hier schon mal ein kurzer Vorgeschmack:

Ich bin nicht mehr angestellt, sondern arbeite freiberuflich, ich beginne sichtbar zu werden, sowohl auf Instagram, als auch mit diesem Blog & ich fahre so oft in mein Heimatland Polen wie noch nie zuvor in einem Jahr. Es konnte so gesehen nicht besser laufen! Zudem habe ich viel gelernt: Nicht nur über verschiedene persönliche & berufliche Themen, nein, das meiste auch über mich selbst. Ich stelle fest, ich werde immer mutiger! Ich gestalte mein Leben, probiere aus und vor allem: Ich bleibe dran! Trotz Sorgen, Ängsten und verschiedenen Meinungen dazu.

Und mein Fazit am Ende des Jahres ist: Es hat sich gelohnt! Denn es stimmt, wenn man sagt: „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.“ Und zugleich: Wenn man durch diese neu geöffnete Tür geht, ergeben sich Möglichkeiten, an die man weder gedacht noch geglaubt hat. Mit Unterstützung, z.B. von Freunden & Bekannten, kann sogar noch mehr daraus entstehen. Alle Wünsche und Träume können wirklich wahr werden! Nur: „Wege entstehen dadurch, wenn man sie geht.“ Ich bin froh, sowohl den ersten Schritt als auch die Weiteren gesetzt zu haben, egal wie klein. Somit stehe ich jetzt da, wo ich schon immer stehen wollte: Freier und selbstbestimmter!

Meine Themen und Highlights in 2025

Endlich FREI(-beruflich)! Meine ersten Schritte in die Selbständigkeit.

Früher war es für mich undenkbar, freiberuflich bzw. selbständig zu arbeiten. Viel zu sehr bevorzugte ich einen sicheren Job und blieb lieber angestellt. Mit der Zeit wurde ich allerdings immer unzufriedener. Zu kündigen habe ich mich aber nicht getraut und eine Sperrfrist vom Arbeitsamt wollte ich auch nicht. Doch dann ging es der Firma, bei der ich angestellt war, immer schlechter und nach und nach wurden die Kündigungen ausgesprochen. Im ersten Moment ein Schock, aus heutiger Sicht „Glück im Unglück“.

Bild von Marta Lara (Fotografin).

Doch was jetzt? Ein Bürojob kam für mich nicht in Frage, eine klassische 40 Stundenwoche von 8:00-16:00h auch nicht. Generell wollte ich auch nicht mehr als Personalsachbearbeiterin oder Recruiterin arbeiten. Ich hatte mittlerweile neue Interessen. Vielleicht etwas mit Kindern? Zurück ins Gesundheitswesen? Yoga-Lehrerin? Entspannungscoach? Nach längerem Überlegen bot mir das Arbeitsamt eine Fortbildung an. Als ich mich auf die Suche begab, was es denn alles so gibt, bin ich fast vom Glauben gefallen. Es gab tatsächlich DIE perfekte Fortbildung für mich: Gesundheitsberatung! Wie, fragst Du Dich jetzt? Du hast doch was von einem Bürojob erzählt? Ja, das war allerdings ein Quereinstieg nach meinem Studium. Zuvor habe ich mich in der Pharmazie und den Ernährungswissenschaften gebildet. Und privat beschäftige ich mich schon seit 2017 mit den Themen Entspannung & Bewegung. Die Fortbildung vereinte idealerweise nun all diese Themen und bot zudem noch das Thema Resilienz an. Das war definitiv etwas für mich! Gesagt, getan, angemeldet und erfolgreich abgeschlossen. Juhuuu!

Und nun? Was mache ich mit dem Abschluss? Ob ich wollte oder nicht, ein Angestelltenverhältnis kam nicht in Frage, weil in dieser Sparte nicht viele Stellen als Angestellte angeboten werden.

Ok, habe ich mir gesagt, wenn ich eh keine andere Wahl habe, ziehe ich jetzt das mit der Selbständigkeit durch. In weiteren Coachings mit Maria Nassiri, der Trainerin meiner Fortbildung, und anderen Absolvent/innen, habe ich geschaut, welches Thema ich anbieten möchte. Es stellte sich heraus, es ist das Thema Entspannung. So entstanden erste Ideen & erste Veranstaltungen, aber dazu in dem nächsten Kapitel „Gesundheitsberatung mit Entspannung im Alltag? Das geht“.

Geschockt hat mich allerdings der bürokratische Teil: Als Freiberufliche bzw. Selbständige hast Du ganz viel Papierkram! Ich bin auch noch nicht mit allem durch und mittendrin, aber ich sage es mal so: Finanzamt, Krankenkasse und Rentenverischerung sind nur die ersten Anlaufstellen, um die man sich kümmern muss.

Somit habe ich mir zwischendurch gesagt: Klaudia, „mach mal Piano“, gönn Dir auch ein wenig me time & fahr auch ein wenig weg. Mehr dazu kannst Du in meinem Kapitel „Viele Wege führen nach Polen, insbesondere nach Krakau!“ nachlesen.

Bild von Marta Lara (Fotografin).

Und der Rest kam mehr oder weniger zu mir „geflogen“: Weder das PolenMobil-Projekt (s. Kapitel 1.5) noch dieser Blog (s. Kapitel 1.3) waren geplant, sondern kamen durch Medienpräsenz oder durch Gespräche mit Bekannten zustande.

Das ist das Wichtigste, was man tun muss, wenn man etwas verändern will:

  1. Sprich mit anderen darüber! Jede/r kennt jemanden, der wiederum jemanden kennt.
  2. Infomiere Dich im Internet oder auf Social Media, dann kommt in der heutigen Zeit die Werbung automatisch zu Dir.
  3. Mache & probiere aus! Man muss nicht direkt das Richtige tun, aber wenn man es tut, kommt man vom einem zum anderen und früher oder später ganz bestimmt zu seinem Ziel.

Gesundheitsberatung mit „Entspannung im Alltag? Das geht!“

Entspannen, das kann ich mittlerweile sehr gut, denn als mich 2017 der (Arbeits-)Stress so richtig packte, sah ich mich gezwungen, wieder mehr Erholung in mein Leben zu integrieren. Mit Meditation und Yoga ist mir dies zum Glück gut gelungen.

Bild von Marta Lara (Fotografin).

Im Laufe der Jahre merkte ich, dass ich diese Lebensform auch beruflich an meine Mitmenschen weitergeben möchte. Und die perfekte Fortbildung dafür sollte nicht ewig auf sich warten lassen: Gesundheitsberatung mit den Themen Ernährung, Entspannung, Bewegung und Resilienz. Das gefiel mir! Menschen zu mehr Leichtigkeit zu verhelfen – das ist meine neue Begeisterung. Insbesondere durch „Entspannung im Alltag“, wie sich durch nähere Beschäftigung mit der Thematik herausstellte.

Doch was heißt das genau? Ich unterstütze jede/n, der Erholungsmomente in sein Leben integrieren will, damit jede/r, der sich nach mehr Ruhe, Gelassenheit und Freude sehnt, dies wieder spüren kann.

Folgende Möglichkeiten biete ich hierfür an:

1) 1:1 BERATUNGEN

In meinen jeweils 50-minütigen Einzelberatungen suche und finde ich mit Dir gemeinsam Wege, wann und wie Du kleine Ruheoasen in Deinen Alltag einbauen kannst, die individuell auf Dich angepasst, überall ausführbar und ohne (neu gekauftes) Equipment möglich sind. Zudem gebe ich Dir in jeder meiner Sessions eine Entspannungsübung gratis vor Ort & „to go“ für Zuhause mit.

2) ENTSPANNUNGS-GRUPPEN-ÜBUNGEN:

In 50 Minuten führe ich mit Dir in einer Gruppe von mir ausgewählte Entspannungsübungen durch, so dass Du schon direkt die erste Erholung spüren kannst. Zusätzlich gebe ich Dir die Übungen aufgelistet mit, so dass Du diese weiterhin zu Hause oder woanders ausführen kannst.

Beide Angebote biete ich jeweils online, in einem wohligen Raum in Bonn oder Polen (je nachdem, wo ich gerade bin) sowie in der Natur an.

Zwei Gruppenveranstaltungen habe ich schon gegeben. Die ersten Entspannungsübungen fanden wegen kühleren Temperaturen in einem Raum, die andere Session draußen statt. Beide Ereignisse waren zu meiner großen Freude ein Erfolg und die Teilnehmer/innen sehr zufrieden.

Bei Interesse und Fragen gibt es zu Beginn kostenlos ein 30minütiges Kennenlerngespräch (vorzugsweise online). Kontaktieren kannst Du mich unter klaudia.kruschyna@gesunde-deutsch-polnische-wege.de.

Wow, ich habe meinen 1. Blog gestartet!

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“

Bild von Marta Lara (Fotografin).

Dass ich gerne schreibe, weiß ich schon lange. Schon als Teenagerin begann ich Tagebuch zu schreiben und auch Briefe schrieb ich total gerne. Doch einen Blog? Öffentlich auf meiner eigenen Website? Davon war ich in den 90ern noch weit entfernt…

Es begann vor ca. 10 Jahren, allerdings im privaten Rahmen, als ich vorhatte, 3-6 Monate am Stück Polen zu bereisen und meine Freunde auf dem Laufenden zu halten. Am Ende waren es zwar „nur“ 6 Wochen, aber die Orte zu fotografieren und davon zu berichten, hat mir großen Spaß gemacht. Das war wohl mein 1. Reiseblog im kleinen Stil.

Letztes Jahr beschloss ich noch einmal, eine private Reisegruppe zu erstellen, in der ich von meinen Reisen berichte. Die alte Freude entfachte und ich entschied, in diesem Jahr die Reiseberichte auf Instagram zu posten. Mein neues Profil kk_polishways entstand im März diesen Jahres. Das machte mich dann tatsächlich sehr happy, so dass ich es bis heute verfolge.

Danach dachte ich: Warum das Ganze nicht auch für mein Business!? Mein Profil mit dem Namen gesunde_deutsch_polnische_wege folgte im Oktober.

Kaum ist man auf Instagram, kommt man wohl früher oder später um Werbung nicht drum rum, aber glücklicherweise kam die von Judith Peters bzw. Sympatexter mir sehr gelegen. Hätte ich allerdings gewusst, was auf mich zukommt, hätte ich es ggf. nicht gemacht… aber da ich in diesem Fall wie „die Jungfrau zum Kinde“ kam, habe ich mich den neuen Herausforderungen gestellt. Doch Moment, ich brauche eine Website? Es gibt WordPress, Plug-in’s, SEO? Was ist das? Alles vielleicht schon mal gehört, aber einen Plan von dem hatte ich nicht. Doch ich war schon für das Webinar angemeldet und zum Glück lösten sich im Laufe der Tage und vielen guten Anleitungen dazu die Probleme von selbst.

Tja und nur ein paar Tage später ist dieser Blog entstanden & online gegangen und das innerhalb kürzester Zeit (nur 5 Tage hat es gedauert, einschließlich 1-2 Tage Vorbereitung). Verrückt, oder? Ich kann es selbst kaum glauben. Doch ich bin mega stolz, dass ich es angegangen und drangeblieben bin, denn ab diesem Monat bin ich nun offiziell auch eine Bloggerin.

Viele Wege führen nach Polen, insbesondere nach Krakau!

Wie es dazu kam? Nun ja, zum einen weil ich in Polen geboren wurde und das Land liebe, zum anderen weil sich mein Herz immer wieder nach meiner Heimat sehnt.

Kaum 1980 in Oberschlesien auf die Welt gekommen, kam ich schon 1987 mit meinen Eltern nach Deutschland. Die Zeit in Polen war somit überschaubar…

In der Nähe von Hannover bin ich dann zur Schule gegangen und habe dort mein Abitur gemacht. In der Zeit waren wir oft in Polen, mindestens 1-3x pro Jahr. Als ich nach Bonn zum Studieren kam und Jahre später u.a. in Köln Fuß in der Berufswelt fasste, wurden meine Besuche in der Heimat seltener (grob: nur noch 1x pro Jahr). Das machte sich im Laufe der Jahre an meiner Stimmung bemerkbar…

Es war Zeit, etwas zu ändern! Somit ging im Oktober 2024 das häufigere Reisen langsam los, im März 2025 kam es dann so richtig in Schwung. Ich begann in der Stadt, die schon länger auf meiner Bucket List stand: Krakau.

Aufschrift in Krakau,

Es ist die 2. größte Stadt (nach Warschau) und die ehemalige Hauptstadt Polens. Sie liegt an der Weichsel im südlichen Teil des Landes in der Woiwodschaft Kleinpolen. Die Stadt hat ca. 800.000 Einwohner und mit 20 Hochschulen sowie über 170.000 Studenten gehört sie in Polen zum zweitwichtigsten Hochschulstandort. Es gibt hier zudem über 100 Kirchen, > 200 Cafés, mehr als 100 Kellerkneipen, 40 Museen und 125 Kunstgalerien.

Jede/r ist von dieser Stadt fasziniert, doch ich sagte mir: wer weiß, abwarten, schauen wir mal… Als ich dann aber tatsächlich das erste Mal am Marktplatz stand, wurde ich von den wunderschönen Gebäuden überwältigt. Was für eine faszinierende Stadt! Und nicht nur der Stadtkern überzeugte mit der Marienkirche, den Tuchhallen und dem Wawelschloß an der Weichsel, nein, auch die anderen Stadtteile, insbesondere das frühere jüdische und heute künstlerisch untermalte Stadtviertel Kazimierz, sind mehr als sehenswert. Hier ein paar Einblicke:

Ein besonderes Ereignis, dass ich in Krakau erleben durfte, war mein 1. professionelles Fotoshooting mit der lieben Marta Lara, die meine airbnb-Vermieterin war. Was für ein Erlebnis! Gerne teile ich unser gemeinsames Selfie und eins meiner liebsten Fotos, die mit ihr im legendären Modemarke-Geschäft „Pan tu nie stał“ entstanden sind.

So begeistert wie ich war, musste ich dieses Jahr gleich 3x in diese tolle Stadt. Und ich sag mal so (Spoiler!): Es war nicht das letzte Mal!

Im Frühling zog es mich an die polnische Ostsee. Da mein Patensohn seine Ausbildung in Kolberg macht, habe ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ihn besucht und meinen Geburtstag mit ihm gefeiert. Zudem hatten wir Sightseeing pur! Vom Kolberger Park zum Strand, ins Wasser (meine Füße hatten kurzzeitig einen Kälteschock…), hoch auf den Leuchtturm (mit toller 360° Aussicht) und dann aufs Schiff. In Polen kann man super handeln: Wir bekamen auf Anfrage erst 10zł Rabatt, weil meine Begleitung ja ein Auszubildender ist und zusätzlich 10zł Vergünstigung, damit ich nicht mehr als einen runder Betrag zu zahlen habe. Perfekt! Anschließend sahen wir uns noch die Kathedrale an. Das Wetter war übrigens mit 24°C hervorragend! Was wünscht man sich zum Geburtstag mehr. Hier ein paar Ausschnitte des Tages:

Zu guter Letzt ließ ich mir im Oktober Łódź, Breslau & Zakopane nicht entgehen.

In Łódz (bekannt durch das Lied von Vicky Leandros „Theo, wir fahr’n nach Lodz“ – 1974) war ich das erste Mal vor genau 10 Jahren. Damals habe ich mich als Praktikantin 2 Wochen in einer polnischen Recruitungfirma erprobt. Hat super viel Spaß gemacht, jedoch hat man mir danach kein Angebot als Recruiterin, sondern als Vertrieblerin gemacht. Das passte für die Arbeitgeber besser aufgrund meiner guten Deutschkenntnisse. Das sollte aber nicht mein Weg sein. Somit kam ich erst dieses Jahr wieder in die vom Industriezeitalter geprägte Stadt. Das Herzstück dort ist die Manufaktura. Früher das Zentrum der Textilfabrik, heute ein riesiges Einkaufszentrum, einschließlich Restaurants, Kinos, Fitnessstudio, Museen etc.!

Danach ging es nach Breslau, der 3. größten Stadt Polens (nach Warschau & Krakau). Breslau liegt an der Oder und hat einen wunderschönen Breslauer Dom und viele Brücken (wie z.B. die Grundwald-Brücke) vorzuweisen. Im Stadtkern befindet sich zudem das Breslauer Stadtschloss, viele Museen, das Amtsgericht (im Stile einer Burg) und die Markthalle. Die Breslauer Altstadt ist besonders sehenswert: Groß & prächtig mit vielen (bunten) barocken Bürgerhäusern, einem schönen gotischen alten Rathaus und mit vielen gotischen Kirchen.

Breslau = Wrocław wird mittlerweile gern Wroc’love‘ (bzw. Wroc’love’k in der Verniedlichungsform) genannt, ist zudem die Stadt der Zwerge (polnisch: krasnale) und damit eine beliebte Touristenattraktion für Groß und Klein. Neben Figuraufstellern, mit denen man sich selbst als Zwerg fotografieren lassen kann, gibt es hauptsächlich kleine Bronzefiguren, die überall in der Stadt verteilt sind. Der erste Bronzezwerg wurde 2001 von Studenten im Zuge eines Kunstprojekts ausgestellt. Ihren Ursprung haben sie allerdings noch aus den Jahren davor: Die Zwerge dienten in den 80er Jahren als antikommunistischer Widerstand.

Nach 2 großen Städten war mir schließlich ein wenig nach Land & Bergen bzw. um genau zu sein: nach Zakopane!

Die Stadt liegt im Süden von Polen, ist nur 90km von Krakau entfernt und ist ein kleiner und überschaubarer Ort. Hier wohnen knapp 30.000 Einwohner, dennoch ist es ein beliebter Urlaubsort im Tatra-Gebirge und somit in der Saisonzeit recht voll von Touristen.

Um sich die Berge mal genauer anzuschauen, gibt es eine schöne Aussicht nahe des Zentrums von einer Wiese aus. Die Gegend heißt „Lipki“. Hier hat man u.a. eine gute Aussicht auf den „Giewont“, ein Bergmassiv mit seinem höchsten Gipfel bei 1895 Meter. Er ist einer der vier Hausberge von Zakopane und eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Tatra.

Damit enden meine Reisen nach Polen 2025, aber sie gehen 2026 definitiv weiter. Seid gespannt!

Polen in Deutschland? Ja, mit dem PolenMobil in der Schule!

Wer hätte gedacht, dass ich auch in Deutschland ein wenig Polen bzw. polnisch leben kann. Ok, ja, meine Eltern wohnen weiterhin in Deutschland, ich habe polnische Freunde, es gibt polnische Supermärkte und polnische Restaurants, aber: Das Projekt PolenMobil bzw. Polen in der Schule war mir noch nicht bekannt.

Doch Anfang Mai sah ich auf Instagram die Stellenanzeige „Sprachanimateure gesucht“. Ich bin fast aus dem Bett gefallen (es war schon später Abend…), so happy war ich. Früher für mich undenkbar, da ich zum einen immer einen sicheren Job haben wollte und somit lieber angestellt war, zum anderen ungern vor vielen Menschen redete. Doch mit meiner neu lieb gewonnenen Freiheit, meiner Reisefreudigkeit und meinem großen Herz für Kinder, war es 2025 eine Stelle, die für mich wie „geschneidert“ war: Über Polen und polnisch sprechen, das, was ich quasi eh fast jeden Tag tue, lass ich mir doch nicht entgehen. Das ist mein „“6er im Lotto“!

Am nächsten Tag habe ich also direkt beim Deutschen Polen-Insitut in Darmstadt angerufen und ich hatte mit einem der Projektleiter ein sehr angenehmes Gespräch. Meine Bewerbung wurde somit sehr begrüßt! Wenige Tage später habe ich mich an meinen Lebenslauf, mein Anschreiben und mein Motivationsschreiben gesetzt & nur kurze Zeit später auch verschickt. Die Zusage für den PolenMobil-Sprachanimationsworkshop ließ nicht lang auf sich warten.

Ende Mai war dann der Sprachanimationsworkshop wie erwartet super. Ich fühlte mich wie zu Hause. Jede/r kam entweder aus Polen oder hatte polnische Wurzeln. Zudem haben wir jede Menge gelernt!

PolenMobil – Broschüren.

Seit über 15 Jahren gibt es die Internetplattform Polen in der Schule & seit 2015 das Projekt PolenMobil. Es werden bundesweit in Deutschland Schulen ab der 3./4. Klasse besucht, um Interesse für Polen und die polnische Sprache zu wecken. Schüler/innen erfahren in 90-180 Minuten wichtige polnische Begriffe und bekommen landeskundliches, historisches, kulturelles und politisches Wissen vermittelt. Das Besondere: Der Besuch ist für die Schulen kostenfrei & erfolgt für die Schüler/innen auf ganz leichte und spielerische Art.

Meinen 1. Einsatz mit dem PolenMobil hatte ich Anfang September und es war großartig! Zusammen mit den Projektkoordinator ging es für mich nach Niedersachsen, um genau zu sein, nach Wolfsburg & Braunschweig. Mit einer großen Landkarte von Deutschland und Polen haben wir erst einmal landeskundliche Informationen vermittelt. Mit polnischen Souvenirs konnten wir auch kulturelle Inhalte aufgreifen.

Das PolenMobil-Projekt – der Souvenirkoffer & ich.

Die polnische Sprache darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, das ist dann mein Part! Ich habe somit u.a. mit den Schüler/innen geübt, wie man sich sowohl vorstellt und nach dem Namen des anderen fragt (mam na imię = ich heiße / jak masz na imię = wie heißt Du), als auch wie es einem geht (jak się masz = wie geht’s Dir). Unterschiedliche Antworten hatten verschiedene spielerische Aktionen (dobrze = gut => Daumen hoch / źle = schlecht = alle tauschen den Platz). Wir haben zudem auch ein Quiz gespielt und berühmte Personen aus Polen erfragt (ja, auch Mark Forster hat polnische Wurzeln). Die Kinder hatten sehr viel Spaß und ich fand es auch super toll. Das war ein gelungener Start!

Im Oktober hatte ich in NRW mit einer lieben Kollegin meinen nächsten Einsatz. Wir waren an einem Berufskolleg, sprich wir durften Teenager von 16-18 Jahren mit der polnischen Sprache und Landeskunde erfreuen. Wir haben u.a. die polnische Aussprache geübt, alle Nachbarländer von Deutschland und Polen besprochen, haben das polnische Essen mit Bildern schmackhaft gemacht & auch ein Quiz gespielt. Die Oberstudienrätin war ganz begeistert und die Schüler haben auch fleißig mitgemacht sowie viele Fragen gestellt.

Im November war mein letzter Einsatz für dieses Jahr.

In der Nähe der holländischen Grenze haben wir 2 Klassen des Gymnasiums besucht. Nächstes Jahr startet nämlich die Schule einen Schüleraustausch mit Toruń/Thorn (wo übrigens der Astronom Nikolaus Kopernikus geboren wurde). Somit haben wir nicht nur über Warschau und Krakau viel erzählt.

Nördlich von Bremen hatte eine Klasse der Gesamtschule mit uns ganze 180 Minuten, so dass wir jede Menge zu Polen, der Kultur und ihrer Geschichte erzählen konnten. Jetzt wissen die Schüler/innen, dass jeder 4. Storch in Polen geboren wird (um ganz genau zu sein: in den Masuren) und im Osten von Polen viele Wisente zu sehen sind. Ebenso durfte die Klasse erfahren, dass es auch viele tolle Bücher gibt, die Polen als Thema aufgreifen & dass Polen als Land 3x aufgeteilt wurde und danach für 123 Jahre sogar komplett von der Landkarte verschwand (1795-1918). Auch die Sprachübungen kamen nicht zu kurz und auch die Zahlen wurden geübt.

Was besonders toll an diesem Projekt und auch an der freiberuflichen Tätigkeit ist: Man kann bundesweit unterwegs sein, man kann neben der eigentlich Tätigkeit (also der Sprachanimation) auch die Städte besichtigen und es gibt viel Abwechslung – sowohl wegen der verschiedenen Städte, als auch wegen den unterschielichen Jahrgangsstufen (von der Grundschule ab der 3./4. Klasse bis zu den Berufkollegen). Für mich mehr als perfekt! Ich freue mich schon auf die nächsten Einsätze!!!

Das PolenMobil-Projekt – das PolenMobil-Auto & ich,

Tierisch gute Freunde!

In diesem Beitrag möchte ich noch ein wenig persönlicher werden, denn es gibt vieles, was mich auch privat begeistert und das sind u.a. Tiere.

Die wohl schönsten Momente dieses Jahr hatte ich mit einer älteren Hundedame, die mir 2025 direkt im Januar „über den Weg gelaufen ist“. Ok, nicht ganz, aber fast! Aufgrund einer Erkrankung brauchte kurzzeitig das Frauchen Hilfe beim Gassigehen. Da ich Hunde liebe (ich bin in Polen mit einem aufgewachsen), wollte ich mich gern im Hundesitting erproben. Gesagt, getan! Und was soll ich sagen: nicht gesucht, aber gefunden. Wir wurden direkt gute Freunde und kommen bis heute wunderbar zurecht. Das merkte auch die Besitzerin. Was nicht geplant war, wurde auf einmal Realität: Der Kontakt ist geblieben und seit Januar sehen die Hündin und ich ca. 1x pro Woche und es macht uns allen großen Spaß! Die schönsten Momente seht Ihr hier:

Erprobter bin ich allerdings mit Katzen und Kaninchen. Auf diese Tierchen durfte ich dieses Jahr ebenfalls aufpassen. Das macht mir einfach große Freude! Es ist also kein „Job“ oder ein „Muss“, es ist für mich meist ein Highlight des jeweiligen Tages. Liegt wohl u.a. auch daran, dass ich den Tieren nicht nur Essen gebe und das Klo säubere, sondern mir auch für die Tiere Zeit nehme und sie z.B. streichele (wenn erwünscht natürlich). Katzen kuscheln gerne und genießen das in vollen Zügen, insbesondere die Männlichen, also die Kater. Das merkt man am Schnurren, was wiederum für mich sehr entpannend ist. Hier ein paar schöne Bilder von meinem Katzensitting:

Kaninchen ticken ein wenig anders, sie sind meist keine „Kuscheltiere“ und selten was für (kleine) Kinder, auch wenn sie ideal für den eigenen Nachwuchs wirken, weil sie so klein sind und süß aussehen. Doch es sind Fluchttiere und sie sind gerne unter sich. Trotzdem sind sie eine Bereicherung, denn sie schon allein zu beobachten ist Gold wert. Ich selbst hatte von 2013-2019/2021 zwei Kaninchen: Liese (früher: Captain) & Lui (früher: Dexter). Sie waren Geschwister und in meinen Augen die süßesten Kaninchen der Welt! Ich hatte sie leider nicht von Anfang an, aber seit ca. ihrem 1. Lebensjahr. Liese erwies sich schnell als frech und ungehalten, Lui war eher zurückhaltend und lieb. Trotz verschiedener Charaktere oder gerade deswegen mochte ich sie beide! Mittlerweile sind sie kleine Engel, die auf den Wolken hoch oben toben. Hier mein liebstes Foto von den Zweien:

Mittlerweile erfreuen mich 4 Kaninchen meiner Freundin, auf die ich alle dieses Jahr das erste Mal aufpassen durfte. Dazu vielleicht im nächsten Jahr ein wenig mehr.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Mein 2025-Fazit

Darauf bin ich 2025 stolz

  • einen Glaubenssatz verändert
    • von „das geht nicht“ zu „wie kann ich es verwirklichen?“
  • mit meiner Freiberuflichkeit zum Thema „Entspannung im Alltag? Das geht!“ gestartet
  • Teammitglied von PolenMobil geworden
  • auf all meine Polen-Reisen
  • auf meine Instagram-Profile und Beiträge unter kk_polishways & gesunde_deutsch_polnische_wege

Das waren 2025 die besten Entscheidungen

  • Das Hundesitting zu übernehmen.
  • Nach Krakau zu fahren.
  • Die Freiberuflichkeit anzugehen & Sprachanimateurin beim Projekt PolenMobil zu werden.

Das habe ich 2025 über mich selbst gelernt

  • Ich bin mutiger, kreativer & stärker als ich denke.
  • Ich mag es, unterwegs zu sein.
  • Tiere tun mir richtig gut.

Das habe ich 2025 zum 1. Mal gemacht

  • Hundesitting.
  • Krakau besichtigt.
  • Professionelles Fotoshooting gemacht.
  • Freiberufliche Tätigkeiten begonnen.
  • Meine Instagram Profile kk_polishways & gesunde_deutsch_polnische_wege erstellt und diesen Blog gestartet.

Diese wichtige Lektion hat mir 2025 mitgegeben

  • An sich glauben, einfach machen und dranbleiben! Es lohnt sich!!!

Dafür bin ich 2025 besonders dankbar

Mein 2025 in Zahlen

  • aktueller Stand meiner Instagram-Follower:
    • kk_polishways: 44
    • gesunde_deutsch_polnische_wege: 57
  • aktueller Stand meiner Facebook-Fans: 179
  • Anzahl meiner veröffentlichten Beiträge:
    • kk_polishways: 73
    • gesunde_deutsch_polnische_wege: 12
  • Anzahl meiner Reels:
    • kk_polishways: 3
    • gesunde_deutsch_polnische_wege: 3
  • meine 3 Spotify Top-Songs:
    • 1. Tau mich auf – Zartmann
    • 2. Someday soon – ClockClock
    • 3. Salt – Haux
  • Anzahl meiner Reisen:
    • privat: 7 (Städtetrips in PL und DE & Retreat am Bodensee)
    • beruflich: 5
  • Anzahl meiner gelaufenen Schritte: 1.934.972

Mein Ausblick auf 2026

So kannst Du mit mir 2026 zusammenarbeiten

Welches Thema ist auch Dein Thema?

1. Gesundheitsberatung zum Thema „Entspannung im Alltag“:

Als Gesundheitsberaterin unterstütze ich Dich (vor Ort in Bonn oder Polen sowie online), wie Du Erholungsmomente in Dein Leben integrieren kannst, damit Du wieder mehr Ruhe, Gelassenheit und Freude spüren kannst.

2. Gesundheitsförderung an Grundschulen:

Dein/e Kind/er sind bzw. Eure Schule ist an den Themen Ernährung, Entspannung & Bewegung interessiert? Das Projekt „Klasse 2000 e.V.“ bietet bundesweit das größte Programm zur Gesundheitsprävention von der 1. bis 4. Klasse. Gerne leite ich Deinen Kontakt weiter.

3. Sprachanimation mit PolenMobil:

Dein/e Kind/er bzw. Eure Schule ist an der polnischen Sprache und Kultur interessiert & möchte 90-180 Minuten zum Schnupppern nutzen? Gerne können wir darüber sprechen.

Habe ich Dein Interesse geweckt?

Dann melde Dich bei mir:

klaudia.kruschyna@gesunde-deutsch-polnische-wege.de

Ich freue mich auf Dich!

Meine Ziele für 2026

1. Weiterhin Bloggen & meine Website ausarbeiten.

2. Weiterhin „Entspannung im Alltag? Das geht“ anbieten.

3. Das Projekt „Gesundheitsförderung an Grundschulen“ starten.

4. Das Projekt PolenMobil in Deutschland weiter ausweiten.

5. Weitere Monate in Polen verbringen & Kontakte knüpfen.

Mein Motto für 2026

Będzie dobrze = Es wird gut!

6 Kommentare

  1. Liebe Klaudia!

    Was für ein herzerfrischender Bericht über Dein Jahr 2025!
    Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie Dein Jahr verlaufen ist und wie Du mit Deiner Herausforderung, dass Du Deinen Job verloren hast, umgegangen bist! Ich denke, Du kannst sehr stolz auf Dich sein, dass Du aus dieser Situation das Beste gemacht hast und nun einen Weg gefunden hast, der so gut zu Dir und Deinen Vorlieben passt. Chapeau!

    Mich haben in meinem Jahr ähnliche Themen begleitet und ich habe Parallelen zwischen uns entdeckt. Wenn Du Lust hast, darfst Du gern hier in meinen Jahresrückblick hineinlesen:
    http://www.kreapura.com/post/jahresrueckblick-2025

    Ich wünsche Dir weiterhin so viel Mut und Lebensfreude in 2026,
    Kathrin

  2. Liebe Klaudia,

    was für ein schöner, kurzweiliger Blog!

    Das hat wirklich Spaß gemacht, zu lesen und die tollen Fotos zu betrachten!
    Und nun weiß ich wieder so Einiges mehr über Polen – die Sehenswürdigkeiten, die Sozialprojekte, tolle Städte, kleine süße Läden – ein Grund, dort einmal Urlaub zu machen! Danke für die vielen Inspirationen!
    Ich bin sehr gespannt auf die folgenden Blogbeiträge. Wie schön, daß dir das so viel Spaß macht und daß es dich so positiv erfüllt.
    All the best!

  3. Soooo toll geworden, dein Blog.
    Du kannst richtig, richtig stolz auf dich sein. Weiter so!!!! Und viel Erfolg!!!
    Liebe Grüße Susanne

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